
23.01.20 –
Nach Jahren des verkehrspolitischen Stillstandes bei der Lösung der Mobilitätsprobleme in der Cottbuser Altstadt hat die Verwaltung nun ein Konzept auf den Weg gebracht, das die Lebensqualität für die Bewohner*innen und Besucher*innen dort deutlich verbessern kann. Dies war überfällig, denn der Umweltverbund aus Fuß- und Radverkehr sowie dem ÖPNV hat gegenüber dem motorisierten Individualverkehr auch im Innenstadtbereich weiter an Boden verloren. Das widerspricht allen städtischen Rahmenplanungen für einen umweltverträglichen Verkehr und eine menschengerechtere Stadt.
Wir meinen: Unsere Altstadt wird nicht durch die Erreichbarkeit jedes Geschäftes mit dem Auto lebenswert und attraktiv, sondern durch lärmarme, saubere Straßen und Gassen, die zum Flanieren, zum Genuss zahlreicher gastronomischen Freiluftangebote und zum Einkaufsbummel einladen. Aus unserer Sicht bieten der Stopp des Durchgangsverkehrs am Altmarkt und die quartiersbezogen geregelten Zufahrten in die Altstadt eine entscheidende Voraussetzung, die „gute Stube von Cottbus“ noch anziehender zu gestalten. Zahllose deutsche Städte haben dies längst erfolgreich vorgemacht.
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN unterstützen den vorliegenden Entwurf des Mobilitätskonzeptes für die Cottbuser Innenstadt und begrüßen vor allem die vorbildliche frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit. Der weitere Diskussionsprozess ermöglicht auch das Eingehen auf die Sorgen und Hinweise der Handeltreibenden sowie das Aufgreifen konstruktiver Hinweise für Nachbesserungen. Das ist gute demokratische Praxis und stärkt bürgerschaftliches Engagement.
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